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  • Besondere Dokumentarfilme, die zurzeit in der Mediathek zu finden und zu genießen sind.

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  • Vor 57 Jahren rief John F. Kennedy drei grundlegende Verbraucherrechte aus, um den Verbraucher vor irrführender Werbung oder unwirksamen Medikamenten zu schützen und dessen Recht auf Vielfalt von Produkten zu garantieren. Seither findet immer jährlich am 15. März der Weltverbrauchertag statt. 

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  • Ab dem 21.03.2019 laufen im Kino folgende Dokumentarfilme.
    Viel Spaß beim Kinobesuch!

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  • Eine Stadt, ein Kino und ein Abschied wider Willen. In Konstanz, der »Perle am Bodensee«, eröffnete 2017 die fünfte dm-Filiale, der größten Drogeriemarktkette Europas. Denn die Geschäfte laufen – auch dank der Nähe zur Schweiz – exzeptionell.

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  • Auf großes Interesse stieß wieder die DOK Premiere im Caligari Kino. Gezeigt wurde »Genesis 2.0« und mit dem Filmemacher Christian Frei danach diskutiert. Er gehört zu den wichtigsten Schweizer Dokumentarfilmern, der regelmäßig alle paar Jahre sehr aufwändige und originelle Filme vorstellt. »War Photographer« (2001) über den renommierten Kriegsfotografen James Nachtwey war als erster Schweizer Dokumentarfilm für den Oscar nominiert.

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  • Mit dem mit 5.000 € dotierten Marburger Kamerapreis 2019 wurde vergangenes Wochenende ein legendärer Kameramann des jungen deutschen Films ausgezeichnet.

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  • Unsere DOK Premiere im März 2019

    Zwei Welten, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite die archaische Weite der Insel Neu-Sibiriens, auf der jeden Sommer die Jagd nach Stoßzähnen von Mammuts beginnt. Durch die Erderwärmung taut der Permafrost auf und legt die seit tausenden von Jahren eingefrorenen Skelette frei.

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  • Auf großes Interesse stieß die DOK Premiere »Die Geheimnisse des schönen Leo«, dem Debütfilm von Benedikt Schwarzer, einem Absolventen der Münchener Hochschule für Film und Fernsehen. Es ist ein sehr persönlicher Film, da es um den Großvater des Regisseurs Leo Wagner geht. In den 1960er und 1970er Jahren war er ein sehr bekannter CSU-Politiker und enger Freund von Franz Josef Strauß.

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  • Regina Schilling wird in diesem Jahr mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet für ihren phänomenalen Dokumentarfilm »Kulenkampffs Schuhe“. Er hatte bereits den Deutschen Fernsehpreis und auf der Duisburger Filmwoche den 3sat-Dokumentarfilmpreis gewonnen. In ihrem Film erzählt sie ein Stück deutscher Fernsehgeschichte, nämlich die Unterhaltungsshows der 1960er und 1970er Jahren mit Altmeistern wie Hans-Joachim Kulenkampff, Hans Rosenthal und Peter Alexander.

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  • Berlinale und Dokumentarfilm VII 

    Der sudanesische Dokumentarfilm »Talking about Trees« von Suhaib Gasmelbari gewann den mit 50.000 € dotieren Glashütte Original Dokumentzarfilmpreis. Weitere Dokumentarfilme konnten bei den Preisen punkten. Kay Hoffmann mit seinem Abschlussbericht der diesjährigen Berlinale.

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  • Berlinale und Dokumentarfilme VI

    Landarbeiter in Brasilien, Bertolt Brecht, die amerikanische Filmkritikerin Pauline Kael und schließlich die deutsche Punkband »Die Toten Hosen« standen im Mittelpunkt von Dokumentarfilmen, die Kay Hoffmann heute vorstellt. Am Abend werden die diesjährigen Preise vergeben. 

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  • Berlinale und Dokumentarfilm V

    Mit verschiedenen Formen des zivilen Ungehorsams beschäftigten sich die drei Filme »Espero tua (re) volta«, »Shooting the Mafia« und »Die Grube«, die alle drei von Regisseurinnen gedreht wurden. Kay Hoffmann fasst seine Eindrücke zusammen.

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»Rhinedits« gestartet: Private Filme sind visuelle Schätze

»Rhinedits« gestartet:
Private Filme sind visuelle Schätze

Mit einer Kick-off-Veranstaltung ist das Interreg-Projekt »Rhinedits. Amateurfilm am Oberrhein« gestartet. Zu einem gemeinsamen Projektstart trafen sich am Donnerstag, 14. Juni 2018, in der Universitätsbibliothek Strasbourg Wissenschaftler, Pädagogen und Interessierte. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und hat ein Gesamtbudget von 1,2 Millionen Euro. Ziel ist es, Amateurfilme der vergangenen hundert Jahre, die in der Oberrheinregion entstanden sind, zu recherchieren, zu archivieren und wieder zugänglich zu machen.

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Odile Barreault (Region Grand Est) und Jay Rowell, Direktor des Forschungszentrums GSPE der Universität Strasbourg,hoben bei der Auftaktveranstaltung von »Rhinedits« die Bedeutung dieses Projektes hervor. Es recherchiert und archiviert Amateurfilme der vergangenen 100 Jahre, die in der Oberrheinregion entstanden sind, und macht sie auf einer Online-Plattform Wissenschaftlern, Pädagogen und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich.

Die Universität Strasbourg, die Hochschule Offenburg und das elsässische Filmarchiv MIRA arbeiten mit zahlreichen Partnern wie der Landesfilmsammlung Baden-Württemberg im Haus des Dokumentarfilms Stuttgart zusammen. Im Internet wird eine Datenbank für Amateurfilme der Oberrheinregion aufgebaut und die Archivbestände sollen auch wieder öffentlich zugänglich gemacht werden. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und hat ein Gesamtbudget von 1,2 Millionen Euro. Die Federführung haben Prof. Alexandre Sumpf (Universität Strasbourg) und Prof. Götz Gruner (Hochschule Offenburg), die das Projekt ebenso wie Christiane Sibeude (MIRA) beim Kick off vorstellten.

Das Projekt »Rhinedits« will dazu beitragen, dass die Bedeutung privater Filme als visueller Schatz und als Dokumente der Vergangenheit sowohl anerkannt als auch wahrgenommen werden. Amateurfilme sind Teil unseres kollektiven Gedächtnisses. Das Projekt ermöglicht erstmals den Zugang zu diesen Bildern und damit zu einem gemeinsamen kulturellen Erbe diesseits und jenseits des Rheins. Denn trotz der kriegerischen Konflikte zwischen Frankreich und Deutschland gab es immer auch einen Austausch. Mit dem Projekt soll die Bevölkerung der Oberrheinregion erreicht werden. Sie soll motiviert werden, sich mit ihrer wechselvollen Geschichte zu beschäftigen. Es sei an der Zeit, eine Vision der gemeinsamen Geschichte zu entwickeln und der Jugend, Schülern und Studierenden zu vermitteln. Aufgrund der persönlichen Perspektive kann der Amateurfilm viele Menschen erreichen und dazu beitragen, Blockaden zu lösen. Denn diese Filme machen sowohl Familiengeschichten als auch den Arbeitsalltag und das kulturelle Leben erfahrbar. »Rhinedits« will helfen, den Schatz der Amateurfilme zu bewahren. Deshalb sammelt das Projekt diese Aufnahmen und ist Ansprechpartner für Familien, Amateurfilmclubs und städtische Filmsammlungen. Am 6. Oktober wird es an verschiedenen Orten einen »Home Movie Day« geben.

Der Amateurfilm schafft neue Blickwinkel auf die Geschichte der Region. Es kann ihm im Gegensatz zu den oftmals ideologisch geprägten offiziellen, staatlichen Filmen gelingen, die Zeugnisse unbekannter Zeitzeugen auf eine viel sensiblere und gefühlsbetontere Weise zu hinterfragen. Zu den Filmen werden möglichst viele Informationen zum Kontext und den Hintergründen ihrer Entstehung zur Verfügung gestellt. Die neue Online-Plattform »RhInédits«, die in Strasbourg ebenfalls vorgestellt wurde. sowie öffentliche Filmvorführungen in verschiedenen Städten bieten die Chance, mit den Nutzern und Zuschauern zusammenzuarbeiten, um mit den Amateurfilmen und anderen filmischen Quellen die Geschichte Europas und der Grenzregion zu reflektieren.

Das SWR Fernsehen Südbaden wird am Sonntag, 17. Juni um 18 Uhr in der Sendung „Drei Land Aktuell“ um 18.00 Uhr über die Kick off-Veranstaltung berichten.

(Kay Hoffmann)

Tags: DOK News