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  • Der international anerkannte Filmhistoriker Thomas Elsaesser, der lange in Amsterdam und New York unterrichtete, verwebt in seinem Dokumentarfilm-Debüt »Die Sonneninsel« sehr geschickt die Familiengeschichte mit der Geschichte der modernen Architektur. 3sat zeigt den Film am Montagabend als Erstausstrahlung.

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  • Nach dem Boom klassischer serieller Spielformate setzt sich auch das dokumentarische Serienformat verstärkt durch. Dieser Erzählform widmet sich Dokville 2018 am 28. und 29. Juni in Stuttgart. Der dokumentarische Branchentreff, der seit 2005 zum nunmehr 14. Mal vom Haus des Dokumentarfilms ausgerichtet wird, steht in diesem Jahr unter dem Titel »In Serie – Boom non-fiktionaler Formate«. Ab sofort können Tickets für Dokville 2018 mit Frühbucherrabatt erworben werden. Die Ermäßigung dieser am 15. Mai 2018 endenden Early-Bird-Phase beträgt bis zu 40 Prozent.

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  • Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Langzeitprojekt »Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland 1945-2005« veranstaltet am 20. April 2018 in Berlin einen Workshop unter dem Titel »wer nicht produziert, lebt reduziert!« Es geht bei dieser filmwissenschaftlichen Veranstaltung um »Alternative Medienarbeit in Berlin West und Ost bis 1990«. Die Teilnahme ist kostenlos. Veranstalter sind das Haus des Dokumentarfilms, die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und die Universität Hamburg.

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  • Das Online-Projekt »Die 68er« wurde vom Haus des Dokumentarfilms gemeinsam mit dem Südwestrundfunk und der Stuttgarter Zeitung realisiert. Verwendet werden darin auch Amateurfilme, die das Haus des Dokumentarfilms zur Verfügung gestellt hat. Damit werde ein anderer Blick auf 1968 möglich, so Irene Klünder, die Geschäftsführerin der Institution: »68 ist immer Schwarzweiß, und es sind immer Menschen auf den Barrikaden. Die allermeisten Menschen haben aber 68 etwas anderes erlebt - und davon erzählen unsere Amateurfilm-Ausschnitte.«

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  • Ein einzigartiges Kooperationsprojekt von Stuttgarter Zeitung, Südwestrundfunk und dem Haus des Dokumentarfilms bietet ab sofort  einen Rückblick auf das Jahr 1968 und die gesellschaftlichen Verwerfungen und Umbrüche, die zu einer durchgreifenden und bis heute nicht beendeten Epoche der Veränderungen geführt haben. Aus der im Haus des Dokumentarfilms angesiedelten Landesfilmsammlung Baden-Württemberg stammt dabei eine erhellende Sicht auf das private Lebensgefühl zum Zeitpunkt des Umbruchs.

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  • Mit dem Thema Film beschäftigt sich in diesem Monat die Publikation »in medias res«. Dieser Newsletter der Kreativwirtschaft in der Region Stutgart ist sowohl in gedruckter Form wie auch digital erhältlich und stellt monatlich auf sechs Seiten Projekte vor und kommuniziert wichtige Termine. Schwerpunkte sind unter anderem das kommende Trickfilm Festival, Dokville sowie ein Rückblick auf die SXSW Interactive in Austin.

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  • Der diesjährige Carl-Laemmle-Produzentenpreis ging an die Filmproduzentin Regina Ziegler für ihr Lebenswerk, das soeben erst durch den Zweiteiler »Gladbeck« ein weiteres beachtenswertes Mosaiksteinchen dazu erhielt. Im Jahr 2013 war Regina Ziegler zu Gast bei Dokville dem Branchentreff Dokumentarfilm, den das Haus des Dokumentarfilms in diesem Jahr am 28. und 29. Juni, ausrichten wird. Wir gratulieren Regina Ziegler und lassen ihr zur Ehre die Geehrte selbst zu Wort kommen: Mit Zitaten aus ihrem damaligen Dokville-Auftritt, die an Brisanz und Aktualität nichts eingebüßt haben.

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  • Erfinder und Pionier, Jude aus Laupheim, Lichtgestalt, leidenschaftlicher Kartenspieler, gescheitertes Genie. Viele Titel gibt Filmemacher Jo Müller seinem Protagonisten. Im Dokumentarfilm »Carl Laemmle - Ein Leben wie im Kino« wird dem in Amerika berühmt gewordenen und dann wieder vergessenen Sohn des Südwestens ein spätes Denkmal gesetzt. Was Wahrheit ist und was Lüge, verspricht der Film zu entschlüsseln. Den Kinomann aus dem Oberschwäbischen zeigt er als Legende in Sepia-Tönen. Der SWR zeigt den FIlm bis 13. März 2019 in der Mediathek des Senders.

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  • Der an der Filmakademie Baden-Württemberg entstandene Dokumentarfilm »Hundesoldaten« war Teil der 16. Staffel »Junger Dokumentarfilm« des Südwestrundfunks. Wenige Monate nach der Erstsendung wurde Regisseurin Lena Leonhardt mit dem Grimme-Preis für diesen Film ausgezeichnet. Ausgangspunkt zu dem Film war ein Zeitungsartikel über die Bundeswehrhundeschule, auf den Lena Leonhardt bei ihrer Suche nach einem Thema für ihren Abschlussfilm stieß. 3sat zeigt ihn bis 25. März 2018 in der Mediathek des Senders.

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  • Rund 500 unabhängige Ministaaten gibt es, in denen sich Individualisten, Exzentriker oder Interessensgruppen ihre eigenen Reiche geschaffen haben. Dies ist eine Tatsache, die weitgehend unbekannt ist. Der Dokumentarfilm-Regisseur Paul Poet hat in seinem Dokumentarfilm »Empire me« im Jahre 2010 ein Schlaglicht auf die Szene der Minimalst-Staaten geworfen - und damit lange, bevor in Deutschland ein Problem namens »Reichbürger« aktuell wurde. 3sat zeigt den sehenswerten Film am Montagabend.

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  • Der amerikanische Musikjournalist James Bulger drehte 2012 einen Kinodokumentarfilm über den britischen Jazz- und Rock-Schlagzeuger Ginger Baker. Das Projekt mit dem damals 73 Jahre alten Musiker brachte dem Filmemacher eine gebrochene Nase ein, hatte als Ergebnis aber auch einen Film über einen der besten Musiker der letzten 50 Jahre. Arte zeigt »Hüte dich vor Ginger Baker« bis 22. März 2018 in der Mediathek. Und wir können diese Warnung nur weitergeben.

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  • Markus Imhoofs aufwendiger und in jeder Hinsicht überzeugender Dokumentarfilm »More than Honey« war 2012 und 2013 der erfolgreichste deutschsprachige Film des Genres. Er lockte Menschen ins Kino und vor den Fernseher, die um Dokumentarfilme sonst einen Bogen machen. Wer den Film über den Tod der Bienen und ihre Bedeutung für das Gleichgewicht in der Natur noch nicht gesehen hat, kann dies noch aktuell bis zum 25. März 2018 nachholen. Der rbb zeigt den Film bis dahin in seiner Mediathek.

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Studenten-Oscar für Dokumentarfilm aus Ludwigsburg

Erstmals hat ein an der Ludwigsburger Filmakademie Baden-Württemberg entstandener Dokumentarfilm bei den Student Academy Awards einen »Studenten-Oscar« gewonnen. Johannes Preuss, Student im Studienschwerpunkt Fernsehjournalismus an der Filmhochschule, erhielt diese Auszeichnung für seine knapp 30-minütige Reportage mit dem Titel »Galamsey - Für eine Handvoll Gold«. Er setzte sich dabei in der Kategorie »Documentary« gegen starke internationale Konkurrenz durch.

Johannes Preuss, der bei dem Projekt Regie und Kamera übernahm sowie als Producer fungierte, dokumentiert in der Reportage das illegale Goldgeschäft in Westafrika. Als junger Entwicklungshelfer hatte Johannes Preuss bereits erlebt, wie der Goldrausch die kleine Stadt ergriffen hatte. Einige Jahre später kehrte er für seine Reportage dorthin zurück, um herauszufinden, was der vermeintliche Goldsegen den Menschen wirklich gebracht hat: Wer sind die Profiteure und wer die Opfer bei dieser zerstörerischen Jagd auf funkelnde Steine.

Der heutige Ludwigsburger Filmstudent hatte vor seiner Zeit an der baden-württembergischen Hochschule bereits an der Universität Bonn (Politik, Geschichte und Romanistik) studiert. Anschließend sammelte er Erfahrung als als Autor und Produzent von Filmen für Projekte der Entwicklungszuammenarbeit u.a. in Ghana, Nigeria und Mexiko.

Lob für den Film gab es nun auch von Thomas Schadt, dem Geschäftsführer der Filmakademie Baden-Württemberg: »Ich gratuliere dem gesamten Team von Herzen - es hat eine investigative und mutige Reportage von politischer Brisanz geschaffen. Johannes Preuss hatte durch seine vorausgegangene Arbeit als Entwicklungshelfer in Ghana einen einzigartigen Zugang zu dem Thema, dessen Auswirkungen und den Protagonisten.« Und auch Petra Olschowski, Kunststaatssekretärin Baden-Württemberg, gratulierte: »Was für ein wunderbarer Erfolg gerade auch für eine Produktion, die sich als subjektiv erzählte Reportage über illegale Goldgräber in Ghana einem kritischen Thema widmet.«

Der persönliche, individuelle Ansatz - an vielen Stellen spricht der Autor und Regisseur von sich in der Ich-Form - ist in der Tat in diesem Film eine ganz besondere Note. Vielleicht war es dieses spürbare Engagement für sein Thema, das Johannes Preuss bei der Jury den entscheidenden Vorsprung gab. Insgesamt sollen es weit über 1500 Einreichungen für die Studenten-Oscars gegeben haben. Und das Beste kommt vielleicht noch: Die Preisträger der Studenten-Oscars nehmen gemeinsam an einem einwöchigen Programm in Hollywood teil, das mit der Preisverleihung am 12. Oktober endet. Zudem sind alle Studenten-Oscar-Gewinnerfilme für die regulären Oscars teilnahmeberechtigt.

(Thomas Schneider)

Galamsey - Für eine Handvoll Gold
Regie: Johannes Preuss
Bildgestaltung/Kamera: Johannes Preuss
Producer: Johannes Preuss
Filmmusik: Chiara Strickland
Sounddesign: Claudio Demel
Schnitt: Manuel Sosnowski
Animation: Oleg Kauz
Color Grading: Martin Mikosch
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg

Tags: doknews