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  • Es vergeht keine Sekunde in Minsu Parks Dokumentarfilm »Sewol – Die gelbe Zeit«, die nicht schmerzt.77 lange, qualvolle Minuten über den Tod von 304 Menschen – die meisten von ihnen Schulkinder auf einer lange erwarteten Schulreise – die beim Untergang der Fähre Sewol vor Südkorea im April 2014 ums Leben kamen. Ein Dokument des Unbegreiflichen, für das es dennoch Ursachen und Schuldige gibt.

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  • Manchen sind alte Gebäude völlig egal, andere sehen sie als wichtige Zeugen unserer Geschichte und Kultur an. Was die zeitweiligen Beherrscher der antiken Stadt Palmyra in Syrien mit der Weltkulturstätte in den letzten Jahren anstellten, geht aber weit über die Vorstellungskraft vieler hinaus. Da herrschten Fanatismus und rohe Gewalt. Wie kann »Die Rettung Palmyras« gelingen? Arte zeigt die Dokumentation am Samstagabend in Erstausstrahlung.

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  • Der Dokumentarfilm »Passion for Planet« ist eine Erweiterung des Naturfilm-Genres. Er schickt die Zuschauer auf eine Abenteuerreise rund um den Globus. Vor den beeindruckendsten Naturkulissen unseres Planeten und eingebunden in fantastische Tieraufnahmen tauchen wir ein in die Lebenswelt von fünf der besten Tierfilmer. Regisseur Werner Schuessler will ihre Motivation ergründen. Der SWR zeigt den Film am Sonntagabend.

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  • Einer macht einen Kopfstand, ein anderer geht im Park über eine Slagline, der nächste lässt sich Wasser über die Hand laufen. »Einfach loslassen« ist der dritte Beitrag der diesjährigen Staffel Junger Dokumentarfilm im Südwestrundfunk. Und es ist der bisher persönlichste. Zu sehen gibt es Selbstverwirklichungsbilder mit Selbstreflektionstexten, aber auch eine Suche, die zum Ziel führt. Wer mitgeht, entdeckt einen Film, der zum Durchatmen einlädt.

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  • Am Donnerstag, 16. November 2017, findet um 19.30 Uhr im Haus des Dokumentarfilms, Teckstraße 62, Stuttgart-Ost, ein Filmabend statt. Hier geht es direkt zur Reservierung. Gezeigt wird der Dokumentarfilm »Life in Stills – Leben in Bildern«. Anschließend findet ein Skype-Gespräch mit der Regisseurin Tamar Tal und mit Barbara Traub, M.A., Vorstandsvorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg statt. Moderation: Astrid Beyer, Haus des Dokumentarfilms.
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  • Karin Jurschick betrachtet das Thema Drohnen in ihrem Dokumentarfilm »Krieg und Spiele« aus vielen Perspektiven und sammelt viele Protagonisten zu einem wichtigen Diskurs über die Möglichkeiten der Luftüberwachung. 3sat zeigte den Film am 16.10.2017 in Erstausstrahlung und nun in der Mediathek des Senders. Wo endet das Videospiel, wo beginnt tödlicher Ernst? Bis wohin beschützen Drohnen unser Leben, ab wann werden sie zu Druckmitteln? Und wer entscheidet, was die Bilder zeigen – ob sie Krieg oder Spiele bringen?

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  • Der einfache Bürger – das scheinbar unbekannte Wesen. Wie man mit Stammtischgesprächen und Nebenbei-Interviews viel über das Denken, das Trinken und die Träume erfahren kann, zeigt Filmemacher Dieter Schumann (u.a. »Wadans Welt«, 2010) in seinem jüngsten Dokumentarfilm »Neben den Gleisen«. Der NDR zeigte den im April auch in den Kinos gelaufenen Film am 17.10.2017 in Erstausstrahlung. Nun ist er für ein paar Tage in der Mediathek abrufbar.

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  • Ende September fand im Filmmuseum Potsdam zum ersten Mal »moving history« statt, ein »Festival des historischen Films«. Eigentlich war es überraschend, dass es in Deutschland das erste Festival ist, das sich mit dem spannenden Verhältnis von Geschichte in den Medien beschäftigt. Denn in den zwei Dekaden haben sich diese Programme fest etabliert in Kino und Fernsehen und sind oft sogar erfolgreich beim Publikum. Es wurde darüber spekuliert, dass gerade nach der Wiedervereinigung ein Bedürfnis danach vorhanden war, sich über die eigene Geschichte und Identität klar zu werden. Medien können dabei eine Rolle spielen.

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  • Der Branchentreff Dokumentarfilm Dokville findet wieder vom 28. bis 29. Juni 2018 statt. Zum zweiten Mal wird das Haus des Dokumentarfilms als Veranstalter dieses Kongresses in Stuttgart aktuelle Entwicklungen und Tendenzen im Dokumentarfilm aufzeigen und analysieren. Das dann insgesamt zum 14. Mal ausgerichtete Filmtreffen findet erneute parallel zum SWR Doku Festival statt. Als Abschluss ist erneut die Verleihung des Deutschen Dokumentarfilmpreises geplant.

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Life in Stills: Filmabend bei den Jüdischen Kulturwochen

Am Donnerstag, 16. November 2017, findet um 19.30 Uhr im Haus des Dokumentarfilms, Teckstraße 62, Stuttgart-Ost, ein Filmabend statt. Eine Reservierung ist erforderlich. Gezeigt wird der Dokumentarfilm »Life in Stills – Leben in Bildern«. Anschließend findet ein Skype-Gespräch mit der Regisseurin Tamar Tal und mit Barbara Traub, M.A., Vorstandsvorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg statt. Moderation: Astrid Beyer, Haus des Dokumentarfilms.

Life in Stills - am 16.11.2017 im Haus des Dokumentarfilms

 

DOKUMENTARFILM
Life in Stills – Leben in Bildern
Regie/Drehbuch: Tamar Tal
Israel/Deutschland, 2011, 58 Minuten 

 

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Veranstalter: Haus des Dokumentarfilms, Teckstraße 62 (S-Ost)
Eintritt: 7,00 €
ÖPNV: Haltestelle Bergfriedhof/Merz-Akademie oder Raitelsberg
Vorverkauf:
Haus des Dokumentarfilms, Mo bis Fr 9:00 bis 16:00 Uhr.
Reservierung erforderlich!
Telefon: 0711 / 929-309-11
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!www.hdf.de

  

Miriam Weissenstein ist 96 Jahre alt, schwerhörig und halb blind, doch altersmilde ist sie nicht, sondern weiterhin rastlos, kämpferisch und streitsüchtig. Gemeinsam mit ihrem Enkel Ben pflegt sie das Vermächtnis ihres Mannes Rudi Weissenstein, der 1940 das erste »Photohouse« Tel Avivs, die »Zalmania«, eröffnete und mit seinen rund 1 Millionen Negativen die Geschichte Israels von seinen Anfängen bis 1992 begleitet hat. Herzstück des Nachlasses: David Ben-Gurions Proklamation der Staatsgründung Israels 1948, zu der Rudi Weissenstein als einziger Fotograf geladen war.

Der Film konzentriert sich vor allem auf das sehr spezielle Verhältnis zwischen Miriam und ihrem Enkel. Zwölf Jahre nach dem Tod von Rudi Weissenstein ist Ben als Partner seiner Großmutter für Laden und Archiv mitverantwortlich. Da treffen zwei sehr verschiedene Temperamente aus unterschiedlichen Generationen aufeinander, die noch dazu durch eine Familien-Tragödie traumatisiert sind. Die Kamera hält immer wieder intime und auch schmerzhafte Momente zwischen beiden fest, sie folgt dem Duo ins Rathaus von Tel Aviv, wo sie vergeblich gegen die verordnete Räumung ihres Laden-Lokals protestieren.Denn die Stadt Tel Aviv, deren Entwicklung die Weissensteins umfassend mit Fotos dokumentiert haben, dankt es ihren Chronisten schlecht.

Kurz bevor das legendäre »Photohouse« in der «Allenby Street», einem sechsstöckigen Prestige-Bau weichen musste, hat Regisseurin Tamar Tal der damals 96-jährigen Miriam Weissenstein, ihrem Lebenswerk und ihrem Enkel Ben ein filmisches Denkmal gesetzt: den bereits auf zahlreichen Festivals prämierten Dokumentarfilm »Life in Stills«.

Tamar Tal ist Dokumentarfilmregisseurin und Fotografin. Ihr neuer Film »Shalom Italia“, ebenfalls eine Deutsch-Israelische Koproduktion, feierte seine Premiere bei dem Docaviv Filmfestival 2016. Die Filmemacherin lebt in Israel. Astrid Beyer arbeitet als Kuratorin für das Haus des Dokumentarfilms. Seit 2010 konzipiert und organisiert sie u.a. den Branchentreff Dokville.

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