Dokville - Branchentreff Dokumentarfilm

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Das war Dokville 2016

Zum zwölften Mal fand am 16. und 17. Juni 2016 der vom Haus des Dokumentarfilms organisierte Dokumentarfilm-Branchentreff Dokville statt. Zum zwölften Mal in Ludwigsburg - und zugleich auch zum letzten Mal in der filmbegeisterten Kreisstadt im Norden Stuttgarts. Werfen Sie mit uns auf den folgenden Seiten noch einmal einen Blick zurück auf das vergangene Dokville, das sich mit seinem Titelthema »Transmedial erzählen - Film, Webdoku, Game, 360°« einmal mehr als sehr »up to date« bewies. Während nämlich klassische Kino- und TV-Dokumentarfilme zunehmend um Zuschauer, Resonanz und Sendeplätze ringen, erobern sich dokumentarische Themen mit neuen Erzählstrukturen und technischen Möglichkeiten Neuland. Davon berichteten unsere Referentinnen und Referenten in ausführlichen und leidenschaftlich diskutierten Case Studies. »Transmediales Erzählen« ist, obwohl noch vielerorts als Avantgarde wahrgenommen, längst bei gestandenen Filmemachern und Produzenten wie Andres Veiel und Arne Birkenstock, Thomas Tielsch und Christian Beetz, Markus Augé und Milo Rau angekommen. Ihre Standpunkte und Statements können hier nachgelesen werden und die wichtigsten Diskussionsrunden haben wir als komplette Videomitschnitte veröffentlicht.

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Transmediale Reise zu den Nicht-Orten unserer Zeit

Dokville 2016: Case Study »Tankstellen des Glücks«

Glitzer, Gold – und Klimaerwärmung. »Wie kommt es, dass wir trotz Klimaerwärmung das Reisen und Tanken so lieben«, fragte sich Filmproduzenten Christian Beetz. Und wie könnte der Künstler Friedrich Liechtenstein ein solches Thema ansprechen? Fragen, aus denen die »Tankstellen des Glücks« entstanden sind, ein transmediales Projekt: TV-Serie, Web-Serie (»Das Universum nach Friedrich Liechtenstein«), Musikvideo, 360° VR Projekt und Dokumentarfilm: Gebrüder Beetz setzte dabei ganz auf soziale Medien, das Fernsehen wurde erst einmal hinten angestellt, erklärte Christian Beetz bei Dokville 2016 in der »Case Study: Tankstellen des Glücks«.

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»Ich gab die klare Anweisung, weiterzudrehen«

Dokville 2016: Im Gespräch - Grabe/Schadt

Krieg und Frieden: »Menschen sind für mich dann wichtig, wenn sie Dinge erlebt haben, die mitgeteilt werden müssen, weil sie gesellschaftliche Zustände zeigen«, sagte Hans-Dieter Grabe bei Dokville 2016 im Gespräch mit Prof. Thomas Schadt von der Filmakademie Baden-Württemberg. Fast 40 Jahre widmete sich Grabe jenen Zuständen detailliert, nämlich als Dokumentarfilmregisseur des ZDF. Opfer des Vietnamkriegs, ehemalige KZ-Häftlinge, Überlebende aus Hiroshima und Nagasaki, Ärzte, Mörder, Widerstandskämpfer, Mitläufer: Grabe hat sie filmisch begleitet - manche ein Leben lang.

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Frogs & Friends, Bauhaus Spirit: »Wir denken größer«

Dokville 2016: Work in Progress

Transmediales Erzählen als didaktische Wundertüte, Medienmacher als Botschaftern für Frösche und eine Premierenankündigung - Dokville war schon immer für Überraschungen gut. Das Geschäftsführer-Duo der Produktionsfirma Filmtank, Saskia Kress und Thomas Tielsch, stellten bei Dokville 2016 im Gespräch mit Regisseurin Doris Metz zwei Arbeiten »in Progress« vor: »Frogs & Friends« und »Bauhaus Spirit«. Die Dokville-Gäste lernten dabei auch: »Think big« sei mittlerweile das Motto von Filmtank. Die Firma, die an drei Niederlassungen in Deutschland arbeitet, ist heute crossmedial aufgestellt.

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