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Dokville - Branchentreff Dokumentarfilm

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A Gravame

Nominiert für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2018: Der Frankfurter Regisseur Peter Rippl erzählt von der einst florierenden Handelsstadt Taranto. Das ehemals mediterrane Paradies ist heute von Europas größtem Stahlwerk gezeichnet.

Szene aus »A Gravame« © best before filmproduktion

Szene aus »A Gravame« © best before filmproduktion

In Anlehnung an den dokumentarischen Neorealismus in Italien, wird in »A Gravame« (deutscher Untertitel: Das Stahlwerk, der Tod, Maria und die Mütter von Tambur) die Geschichte der Stadt Tarent über die erzählenden Erinnerungen der Menschen lebendig, werden ihre Hoffnungen, der Alltag und der tief verwurzelte katholische Glaube im Schatten der 'Settimana Santa' (Karwoche) sichtbar. Peter Rippl ist ein Film gelungen, der auf der Netzhaut brennt.

Mit »Winterspruch - Arbeit für Eisler« war Rippl 1999 erstmals als Produzent und Autor im Bereich Dokumentarfilm tätig - für das Gruppenprojekt gab es im gleichen Jahr den Hessischen Filmpreis. Weitere Dokumentationen entstanden: »Der einarmige Soldat« (mit M. Freund, 2005), »Der Glasmaler« (mit Eick Hoemann, 2012) und »Pawlik wird 100« ebenfalls 2012 mit Anatoli Skatchkov. Zwei seiner viel beachteten Musikfilme sind der russischen populärer Kultur gewidmet. »Leningrad – der Mann der singt« (2008) zeigt das Lebensgefühl der Generation Putin durch die Augen und Liedtexte des russischen Punk-Polka Superstars Sergej Shnurov. Der Film lief 2010 in Deutschland im Kino.

A Gravame
Dokumentarfilm, Deutschland 2017, 72 Minuten
Buch und Regie: Peter Rippl
Produktion: best before filmproduktion
Co-Produktion: Hessischer Rundfunk
Kamera: Anatoli Skatchkov, Valerio Cappelluti
Ton: Eick Hoemann
Schnitt: Anatoli Skatchkov
Filmförderung: Kulturelle Filmförderung Hessen, Filmstiftung NRW

 

(Thomas Schneider)