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System Error

Nominiert für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2018: In seinem neuen Dokumentarfilm macht sich der zweifache Grimme Preis-Träger Florian Opitz auf die Suche nach einer Erklärung für einen der großen Widersprüche unserer Zeit: Warum sind wir so besessen vom Wirtschaftswachstum, obwohl wir wissen, dass es uns am Ende schadet?

Szene aus »System Error« © Port au Prince Film

Szene aus »System Error« © Port au Prince Film

Warum sind wir so besessen vom Wirtschaftswachstum obwohl wir wissen, dass ewiges Wachstum uns am Ende schadet? SYSTEM ERROR sucht Antworten auf diesen großen Widerspruch unserer Zeit und betrachtet den globalen Kapitalismus aus der Perspektive derer, die ihn vorantreiben. So macht der Film die Absurdität des Wachstumssystems auf beklemmende Weise spürbar und stellt die scheinbar unumstößlichen Spielregeln des Großen und Ganzen eindrucksvoll in Frage.

Florian Opitz ist Filmemacher, Autor und Journalist und hat an den Universitäten Heidelberg und Köln Geschichte, Psychologie sowie Englische und Amerikanische Literaturwissenschaften studiert. Seit 1998 macht er Dokumentarfilme. Er entwickelte und produzierte zahlreiche Dokumentationen für verschiedene deutsche und europäische Sender und gab als Dozent an verschiedenen Hochschulen Seminare zum Thema Dokumentarfilm. Für seinen Kinodebüt »Der große Ausverkauf« wurde er 2009 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der Film war darüber hinaus vornominiert für den deutschen Filmpreis 2008. 2012 lief mit »Speed. Auf der Such nach der verlorenen Zeit« sein zweiter Kinodokumentarfilm bundesweit. Mit »Sytem Error« war er auch in der Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis 2018.

 

System Error
Dokumentarfilm, Deutschland 2018, 96 Minuten
Buch und Regie: Florian Opitz
Produktion: Port au Prince Film & Kultur Produktion GmbH, Florian Opitz, Spring Productions
Koproduktion: WDR, BR in Zusammenarbeit mit Arte
Kamera: Andy Lehmann
Ton: Maximilian Pellnitz
Schnitt: Frank Müller
Filmförderung: Film & Medienstiftung NRW, BKM, FFA, DFFF

(SWR)

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