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Wenn Gott schläft

Nominiert für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2018: Der iranische Sänger Shahin Najafi lebt in Deutschland im Exil. Seit er 2012 einen satirischen Rap veröffentlichte, haben radikale Geistliche gegen ihn eine Todes-Fatwa verhängt. Jedes Mal wenn er die Bühne betritt, steht sein Leben auf dem Spiel; die Bedrohung ist allgegenwärtig.

Szene aus »Wenn Gott schläft« © Till Schauder Filmproduktion

Szene aus »Wenn Gott schläft« © Till Schauder Filmproduktion

Im Jahr 2012 veröffentlichte der iranische Musiker Shahin Najafi einen satirischen Rap, der dazu führte, dass Tausende seine Hinrichtung forderten. Radikale Geistliche erließen eine Todes-Fatwa gegen ihn und setzten ein Kopfgeld von 100.000 US$ auf ihn aus. Der Fall sorgte für Aufsehen, die nationale und internationale Presse, von der New York Times über den Guardian bis hin zum Spiegel und der FAZ, berichteten. Seit seiner Flucht lebt Shahin in Deutschland im Exil. Jedes Mal wenn er die Bühne betritt, steht sein Leben auf dem Spiel; die Bedrohung durch die Todes-Fatwa ist allgegenwärtig. „Die Angst ist ein Teil von mir“. Ein Leben in Ungewissheit: Shahin könnte für seine Überzeugung mit seinem Leben bezahlen.

Wenn Gott schläft
Dokumentarfilm, D 2017, 90 Minuten
Buch und Regie: Till Schauder
Produktion: Till Schauder Filmproduktion
Koproduktion: Partner Pictures, WDR
Kamera: Till Schauder, Gerardo Milzstein
Ton: Michael Geck, Rene Niklaus
Schnitt: Tina Grapenthin
Filmförderung: Film und Medienstiftung NRW (Gerd Ruge Stipendium), FFA (Entwicklung, Drehbuch, Produktion)

 

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