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Branchentreff DOKVILLE erstmals als Livestream

Der vom Haus des Dokumentarfilms jährlich veranstaltete Branchentreff DOKVILLE widmet sich vom 17.-19.6. schwerpunktmäßig neuen dokumentarischen Serien. 2021 wird DOKVILLE als Livestream übertragen und erstmals um einen halben, digitalen Tag erweitert.

DOKVILLE findet vom 17.-19.6.2021 online statt

Mitte Juni heißt es in Stuttgart wieder „It’s DOKVILLE time“. Mittlerweile zum 17. Mal! „Wir hatten den diesjährigen Branchentreff als Hybridveranstaltung geplant, denn wir haben gehofft, dass bis Juni eine Rückkehr ins Kino mit Publikum möglich sein würde. Doch aufgrund des anhaltenden Infektionsgeschehens kann Publikum in diesem Jahr leider nur online teilnehmen“, erläutert Kuratorin Astrid Beyer.

Ulrike Becker, Geschäftsführerin des Hauses des Dokumentarfilms, ergänzt: „Wir werden DOKVILLE live streamen und für Online-User um zusätzliche Angebote erweitern. Wir übertragen die Experten-Panels aus dem Kino, zwar ohne Publikum, aber in einer Atmosphäre, die der Filmkunst würdig ist. Dies ist uns wichtig, auch als Solidaritätsbekundung zu den Kinobetreibern. Wir wollen, dass solche Orte lebendiger Kultur auch nach der Coronakrise noch vorhanden sind.“

DOKVILLE Livestream aus dem Stuttgarter Innenstadtkino Gloria

Der Livestream kommt am 17. und 18. Juni 2021 aus dem Kino Gloria mit dem größten Kinosaal in der Stuttgarter Innenstadt. Dort können die geladenen Expert:innen gemäß Corona-Verordnung mit genügend Abstand und unter Einhaltung aller Hygiene-Auflagen diskutieren. Akkreditierte Online-User können unter dokville.de in einem nicht-öffentlichen Bereich teilnehmen und sich zudem in Chats einbringen. Am 19. Juni 2021 gibt es zusätzliche digitale Angebote und „Aktuelles aus der Branche“, wodurch der Branchentreff erstmals um einen halben Tag erweitert wird.

Im Fokus: „Doku-Serien. Experimentell. Vielfältig.“

Die diesjährige DOKVILLE-Ausgabe trägt den Titel „Doku-Serien. Experimentell. Vielfältig.“ und widmet sich in Panels, Case Studies und Work in Progress-Gesprächen den vielen Facetten des seriellen dokumentarischen Formats – vom Netflix-Mehrteiler, Serien der Öffentlich-Rechtlichen, Mediatheken-Formaten bis hin zur Instagram-Serie. 

Mit dabei ist u. a. „Rohwedder – Einigkeit und Mord und Freiheit“ (gebrüder beetz filmproduktion), die erste deutsche Doku-Serie als „Netflix Original“. Bei DOKVILLE 2021 spricht das Team über die Herausforderungen von Stoffentwicklung und Storytelling und darüber, wie man die dunklen Seiten der deutschen Wiedervereinigung für ein weltweites Netflix-Publikum neu erzählt. Die Serie ist für den Grimme-Preis 2021 nominiert

Über das Serien-Thema hinaus werden bei DOKVILLE 2021 u. a. die Arbeitsbedingungen und Vergütungen für Editor:innen im Dokfilmbereich diskutiert. Ausgangspunkt ist eine bei Langer Media research & consulting in Auftrag gegebene empirische Untersuchung des Bundesverband Filmschnitt Editor e.V., die laut BFS im Mai 2021 erscheinen soll.

Ausgesuchte Projekte, die noch in Entwicklung oder schon in der Postproduktion sind, stellt DOKVILLE in Video-Beiträgen vor. Eines dieser Projekte ist Marcus Vetters „Tunnel“-Remake, ein Doku-Drama zum 60-jährigen Jahrestag des Mauerbaus 1961. Im Anschluss können User:innen via Chat mit den Filmschaffenden ins Gespräch kommen.

VVK für DOKVILLE 2021

Der Vorverkauf für DOKVILLE 2021 läuft ab sofort unter www.dokville.de/tickets. Erhältlich sind ein DOKVILLE Pass für das gesamte Online-Programm sowie Tickets für die einzelnen Tage des Branchentreffs (17./18./19. Juni 2021). Bis zum 16. Mai 2021 gilt im VVK der vergünstigte Early-Bird-Tarif – mit diesem Frühbucher-Rabatt ergeben sich bis zu 25 Prozent Ermäßigung auf den Ticketpreis.

Über DOKVILLE

DOKVILLE ist ein von dem Haus des Dokumentarfilms veranstalteter Branchentreff. Er fand von 2005 bis 2016 in Ludwigsburg statt. Seit 2017 tagte der Branchentreff des Hauses des Dokumentarfilms parallel zum neu gegründeten SWR Doku Festival im Stuttgarter Metropol Kino, bei dem fortan auch der Deutsche Dokumentarfilmpreis vergeben wurde. Der vom SWR in Kooperation mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg gestiftete Preis ist eine der wichtigsten Auszeichnungen des deutschsprachigen Dokumentarfilms und mit 20.000 € dotiert. Im Rahmen der Veranstaltung wird zudem der mit 3.000 € dotierte Förderpreis vom Haus des Dokumentarfilms verliehen (Gewinner 2020: Valentin Riedl, „Lost in Face“).

Mehr über DOKVILLE >> www.dokville.de/ueber-dokville
Zur Geschichte des Branchentreffs >> www.dokville.de/dokville-geschichte

(red)

 
 
 
 

Tags: doknews, Veranstaltung

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