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Tag des offenen Denkmals: Heidelberg-Porträt im Gloria Kino

Am 12.9.2021 findet der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „Schein & Sein – In Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ statt. Das Haus des Dokumentarfilms ist mit dem Städteporträt „Heidelberg. Der Film. Die Geschichte“ im Gloria Heidelberg zu Gast.

Es könnte kaum einen stimmigeren Rahmen geben: Das Gloria Heidelberg, das älteste Kino der Stadt, präsentiert zum Tag des offenen Denkmals Doku-Funde zur Stadtgeschichte. Im Rahmen einer Matinee-Vorstellung wird um 11 und 13 Uhr auch „Heidelberg. Der Film. Die Geschichte“ von Anita Bindner gezeigt.

Filmische Zeitreise beim Tag des offenen Denkmals

Die Zeitreise mit Filmaufnahmen aus einhundert Jahren lässt die Geschichte und Geschichten Heidelbergs noch einmal aufleben. Zu sehen sind offizielle Ereignisse, Alltag und Feste, Altbekanntes und Neuentdecktes – vieles aus privater Perspektive.

1911 wird beim Liselotte-Fest im Schlosshof gedreht, eine Rarität, und das Stummfilmstudio Glashaus in Schlierbach produziert wenig später sogenannte Neckar-Western. Bereits aus den 1920er Jahren überliefert sind Ansichten vom romantischen Heidelberg mit seiner Alten Brücke und seinem weltberühmten Schloss. Die idyllische Stadt am Neckar avanciert in den kommenden Jahrzehnten zum Drehort von Heimatfilmen, wird ein waschechter Touristenmagnet und lockt als Universitätsstadt viele junge Menschen an. 

Doch der Blick zurück will nicht verklären: Auch aus der Zeit des Nationalsozialismus gibt es Filmdokumente, genau wie von der 68er-Bewegung und den Studentenprotesten und generell aus Heidelbergs „wilden“ Jahren.

HEIDELBERG MIT SEINER ALTEN BRÜCKE & DEM ROMANTISCHEN SCHLOSS BEGEISTERT DAMALS WIE HEUTE
FOTOS: STADTARCHIV HEIDELBERG (LINKS) / STAATLICHE SCHLÖSSER & GÄRTEN BADEN-WÜRTTEMBERG, GÜNTHER BAYERL (RECHTS)

„Heidelberg. Der Film. Die Geschichte“ zu Gast im Gloria Kino

Im Vorprogramm der stündlichen Vorstellungen im Gloria Kino, bei der im Wechsel mit dem Städteporträt ebenso „Hand aufs Herz – Wir müssen bauen“ gezeigt wird, gibt es einen Zusammenschnitt Heidelberger Beiträge zu Politik, Sport und Kuriositäten aus den Kinowochenschauen „Welt im Film“ (1945-1951). Flankiert wird die Veranstaltung durch eine Ausstellung der Geschichte des Kinos, das bereits seit 1907 besteht, und den vierminütigen Kurz-Stummfilm „Die Schwiegermutter des Anarchisten“.

Der Spielplan am 12. September:

10 Uhr: Hand aufs Herz – Wir müssen bauen
11 Uhr: Heidelberg. Der Film. Die Geschichte
12 Uhr: Hand aufs Herz – Wir müssen bauen
13 Uhr: Heidelberg. Der Film. Die Geschichte


Tipp: Wer die Aufnahmen mit nach Hause nehmen möchte, kann vor Ort eine DVD von „Heidelberg. Der Film. Die Geschichte“ erwerben.

Der Eintritt ist laut Veranstalter (Gloria Filmtheaterbetriebe, Hauptstraße 146, 69117 Heidelberg) frei. Es gelten die allgemeinen Corona-Verordnungen. Weitere Informationen auf der Kino-Homepage.

(Elisa Reznicek)

Tags: Veranstaltung

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