fbpx

»The American Sector«

Ein Dokumentarfilm über die Überbleibsel der Mauerreste, am 24.02. um 15.15 Uhr im Cubix 6 auf der Berlinale zu sehen.

The American Sector: Auf Spurensuche nach Mauerresten in den USA

Für die beiden Filmemacher Courtney Stephens und Pacho Velez ist es ein ganz besonderes Erlebnis. Sie sind zum ersten Mal in Berlin und werfen einen Blick auf hiesige Mauerreste, deren Spuren sie in den USA über Jahre für den Dokumentarfilm »The American Sector« verfolgt haben.

bearb theamericansector
Eindruck von der Filmvorführung. V.l.n.r.: Segio Fant (Moderator), Courtney Stephens und Pacho Velez .

Die Berliner Mauer hinter Glas im Entrée eines Hotels, als Skulptur mit Pferden, zwischen zwei Autobahnstreifen, in Einkaufszentren, auf Militärbasen oder als Sammlerstück im privaten Garten in den Hollywood Hills. 60 Orte, an denen Teilstücke der Berliner Mauer errichtet sind, haben die beiden Dokumentarfilmer aufgesucht und sind kreuz und quer durch die USA gereist. Dabei sind sie ins Gespräch mit Menschen gekommen, mit denen sie entweder Termine vereinbart hatten oder, in den meisten Fällen, die sie zufällig an den Mauerresten antrafen.  Courtney Stephens und Pacho Velez konnten mit ihnen spontan über Demokratie, Freiheit, Sklaverei, kurzum über amerikanische Geschichte und Politik sprechen, ohne die Mauer in Mexiko oder den Namen des jetzigen amerikanischen Präsidenten je zu erwähnen.

»The American Sector« ist ein besonderer Reisefilm, in dem die beiden Filmemacher ihre Beobachtungen anhand der Mauerfundstücke unkommentiert nebeneinander stellen. Längst nicht alle Orte wurden in dem Film aufgenommen. Zum Teil war das auch der finanziellen Situation geschuldet. Umso größer ist ihr Glück, dass sie im Berlinale Special Programm laufen.

Der Film ist am 24.02. um 15.15 Uhr im Cubix 6 auf der Berlinale zu sehen.

the american sector ORG 2 bearb


(Astrid Beyer)

Tags: doknews, Berlinale 2020

Drucken