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TV-Tipps: "30 Jahre Deutsche Einheit"

Deutsche Einheit? Wie steht es um Deutschland, 30 Jahre nach der Wiedervereinigung? Die TV-Tipps dieser Woche widmen sich den 30 Jahren west- und ostdeutscher Geschichte.

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Deutschland, einst geteilt in Ost und West, wächst stetig immer mehr zusammen. Oder nicht? Seit 30 Jahren feiern wir am 03. Oktober den Tag der Deutschen Einheit. Dieses Jahr findet hierzu eine besondere EinheitsEXPO in Potsdam statt, die mit verschiedenen Stationen zu einem Ausstellungsareal wird. Bundesländer, Verfassungsorgane und andere Partner stellen sich dort vor, um die Demokratie, die Freiheit und die Vielfalt in Deutschland zu zelebrieren. Wie viel Einheit, Vielfalt und Freiheit tatsächlich in Deutschland spürbar sind und gelebt werden, bedarf einen genaueren Blick auf gesellschaftliche Akteure und deren Alltag. Im Fernsehprogramm dieser Woche bieten ausgewählte Dokumentarfilme einen Zugang zu den Fragen, die uns heute hinsichtlich der Deutschen Einheit umtreiben. Sie erzählen von der Geschichte, von den Narben und den spürbaren Erinnerungen in der Gegenwart an die das einstige DDR-Regime.

Das Haus des Dokumentarfilms hat im TV-Programm gestöbert und eine Auswahl an Produktionen zusammengestellt, die das Thema „30 Jahre Deutsche Einheit“ umtreibt.

28. September

MDR, 01:10 Uhr: Palast der Gespenster – Der letzte Jahrestag der DDR

Diese Dokumentation wirft ihren Blick auf den letzten Republikgeburtstag der DDR. Doch am 07. Oktober gehen auch Tausende Menschen auf die Straße, um für mehr Freiheit und Selbstwillen zu demonstrieren. Als große Staatsgäste, wie Michael Gorbatschow, abreisen, beginnt der Staat mit großer Gewalt gegen die Demonstranten vorzugehen. 

ARD, 20:15 Uhr: Wir Ostdeutsche. 30 Jahre im vereinten Land

Stigma Ostdeutsche*r? Was steckt hinter dem Wort, das deutsche Staatsbürger auf ihre Regionalität eingrenzt? Der Dokumentarfilm geht von der Andersartigkeit der Ostdeutschen aus und hinterfragt, welche Geschichte und Identität diese Gruppierung heute noch bewegt. Auch die Bedeutung, heute Ostdeutsche*r zu sein, steht im Fokus.

30. September

NDR, 21:00 Uhr: Unsere Geschichte. Deutsch-deutsche Geschichte ganz privat

Eine ost-westdeutsche Männerfreundschaft als Thema im Dokumentarfilm und unzählige Filmkassetten, die die beiden verbinden. Als Kameramann kommt Pitt um 1990 nach Vielen bei Neustrelitz, in der Zeit war Olaf gerade dabei ein neues Fuhrunternehmen zu gründen. Der Kameramann zeichnet seine Geschichte und seine Expansion auf, fängt dabei die Stimmung in Vielen ein und beginnt eine jahrelange Freundschaft. 

01. Oktober

Phoenix, 20:15 Uhr: Ein Staat geht. Abschied von der DDR

Einzelne persönliche Geschichten erzählen in dem Dokumentarfilm von den letzten Monaten in der DDR bis zu seiner vollständigen Auflösung. Während sich in den letzten 365 Tagen die Ereignisse überschlugen, gingen viele Verlierer, aber auch Gewinner aus der Wiedervereinigung hervor.

tagesschau24, 20:15 Uhr: Die Mauer, unsere Familie und wir

Die eigene Familie wird für die Geschwister Franz und Antonia zur Spurensuche nach den Wunden der DDR-Geschichte, die sie im heutigen Berlin immer noch spüren. Auf ihrer Reise ziehen sie Parallelen zu ihrer eigenen Familie und den Orten, an denen alte Wunden der Teilung noch nicht überwunden sind.

Hr, 23:00 Uhr: Geheimnisvolle Orte: Die Bernauer Straße. Brennpunkt Berliner Mauer

Der Dokumentarfilm nimmt die Zuschauenden mit auf eine filmische Archäologie der Bernauer Straße. Sie trennte einst Berlin in zwei Teile, verlief entlang von Häuserfassaden und war Raum für den sogenannten Todesstreifen, dem viele zum Opfer fielen. Archivmaterial, Erinnerungen und Zeitzeug*innen füllen die Chronik dieser Straße. 

Hr, 23:45 Uhr: Familie Brasch – eine deutsche Geschichte

Die Geschichte über einen Generationenkonflikt in einer Familie der DDR. Horst Brasch ist begeisterter Sozialist und blüht in dem neuen Regime auf. Seine Söhne sehen dies kritisch und seiner Frau fällt es schwär sich im Osten einzufügen. Als Regisseurin entwirft ein Bild der Familiengeschichte über drei Generationen hinweg.

02. Oktober

3sat, 15:30 Uhr: Mauerjahre. Leben im geteilten Berlin: 1961-1970

In drei Teilen berichtet die Dokumentation über 30 Jahre Leben in der zeigeteilten Stadt Berlin. Wie eine Chronik wird erfahrbar, was im Westen und Osten vor sich ging. Die einzelnen Folgen beziehen sich dabei immer auf bestimmte Zeitabschnitte, Folge eins zeichnet die Jahre 1961 bis 1970 nach.

Teil zwei folgt im Anschluss um 16:30 Uhr, Teil drei um 17:30 Uhr.

03. Oktober

ARD, 16:00 Uhr: Katarina Witt – Weltstar aus der DDR

Katarina Witt steht selbstbewusst zu ihrer Herkunft aus der DDR. Als Eiskunstläuferin wurde sie zum Weltstar. Die Dokumentation folgt ihrem Werdegang, erzählt von den einzelnen Lebensstationen und der Debatte um ihre Person, die nach der Wende ihren Lauf nahm.


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Tags: Doku Tipps

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