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Dokumentarfilmtag LETsDOK am 19. September 2020

Zum 40-jährigen Jubiläum der AG DOK findet am 19. September 2020 zum ersten Mal ein bundesweiter Dokumentarfilmtag statt. Wichtige Themen unserer Zeit werden in der gemeinsamen Kino- und Filmerfahrung erlebt und in Diskussionen behandelt.

Dokumentarfilme rütteln auf, sie inspirieren, sie machen Spaß und regen zur Auseinandersetzung an. In der globalisierten und oft unübersichtlichen Welt sind sie ein unverzichtbarer Teil öffentlicher Meinungsbildung. LETsDOK nimmt das Publikum mit auf eine inspirierende Zeitreise durch die letzten 40 Jahre deutscher Dokumentarfilmgeschichte.

LETsDOK: Offensive für den Dokumentarfilm – trotz Corona

Die AG DOK Ko-Vorsitzende Susanne Binninger zur Zielsetzung der LETsDOK-Kampagne: „Als wir LETsDOK geplant hatten, gab es noch kein Corona. Wir haben entschieden, die Kampagne trotz der damit verbundenen Unwägbarkeiten und Einschränkungen durchzuziehen. Denn gerade der Lockdown hat uns gezeigt, wie sehr wir Begegnung brauchen – mit anderen Menschen, aber auch mit Kunst, die unseren Horizont weitet, die Fragen stellt und uns inspiriert.“

Kinos zeigen bundesweit aktuelle Dokumentarfilme und eine Auswahl von Produktionen aus den letzten vier Jahrzehnten. Der Katalog mit 108 Titeln wurde von einer externen Kommission zusammengestellt. Binninger betont: „Wir freuen uns auf über 100 Veranstaltungen, die von unseren Regionalgruppen organisiert wurden: Screenings in Kinos und an alternativen Orten, vom Wohnzimmer bis zum ältesten Autokino der ehemaligen DDR. Wir feiern damit den Dokumentarfilm und setzen ein Zeichen der Solidarität mit einer gebeutelten Branche.“ Mit der Kampagne LETs DOK solle zudem ein jährlicher Dokumentarfilmtag etabliert werden.

Die Aktivitäten im Einzelnen

Die Berliner AG DOK kooperiert für verschiedene Veranstaltungen mit dem EWA-Frauenzentrum, dem Festival achtung berlin, docfilm42.de, dem Soundwatch Music Film Festival Berlin und der Cinemathek der Zentral- und Landesbibliothek Berlin. Unter dem Motto „Film zwischen Kunst und Waffe“ kann das Publikum zwischen 4.9. und 12.9.2020 seine Wunschfilme wählen. In Bremen wird am Aktionstag der Dokumentarfilm-Förderpreis verliehen. In Halle an der Saale feiert eine AG DOK-Regionalgruppe ihre Gründung mit einem dokumentarischen Kurzfilmprogramm im Moritzburg-Graben. In Köln gibt es ein Open-Air-Kino in den Katakomben am Ebertplatz und im Radstadion Köln-Müngersdorf sowie Filme und Lectures im Heimkino und im Kulturcafé Lichtung. In Lüneburg zeigen das Scala-Kino und in Saarbrücken das sogenannte „achteinhalb“-Programm, das einen Blick auf die deutsche Dokumentarfilmgeschichte wirft. In Münster wird im Rahmen des Literatur Film Festivals eine Produktion über Toni Morrison präsentiert. Im Kulturverein Stadt.Land.Fluss in Rechtern im Kreis Diepholz laufen ganztägig Dokumentarfilme, und im Stuttgarter Bollwerk-Kino werden in vier Slots Filme aus 40 Jahren AG DOK gezeigt.  

Alle Informationen über die Kampagne, die Veranstaltungen sowie die teilnehmenden Kinos und Kulturhäuser sind zu finden unter www.letsdok.de. Das Programm wird fortlaufend erweitert und aktualisiert.

(Kay Hoffmann)


Hintergrund: LETsDOK ist eine Initiative der AG DOK in Kooperation mit OVALmedia Berlin und wird unterstützt von AG Kino und vom Bundesverband Kommunale Filmarbeit sowie von der FFA, der VFF und regionalen Filmförderern. Sie beinhaltet auch eine breit angelegte Social-Media-Kampagne auf Facebook, Instagram und Twitter.

 

Tags: doknews

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