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»Shut up and play the Piano« gewinnt Förderpreis des Hauses des Dokumentarfilms

Der mit 3000 Euro dotierte Förderpreis des Hauses des Dokumentarfilms geht an »Shut up and play the Piano«, das Debüt des Regisseurs Philipp Jedicke. Der Film dokumentiert Chilly Gonzales’ Weg aus seiner kanadischen Heimat über die Berliner Underground-Szene in den 1990er Jahren bis zu den Konzerthäusern der Gegenwart. Der Preis wurde von Dr. Irene Klünder und Manfred Hattendorf (beide Haus des Dokumentarfilms) im Rahmen des SWR Doku Festivals 2018 in Stuttgart verliehen.

Philipp Jedicke bei der Verleihung des Förderpreis des Hauses des Dokumentarfilms 2018

Preispaten Dr. Irene Klünder und Manfred Hattendorf (beide HDF) im Gespräch mit Moderator Denis Scheck

 

Philipp Jedicke bei der Verleihung des Förderpreis des Hauses des Dokumentarfilms 2018 / Preispaten Dr. Irene Klünder und Manfred Hattendorf (beide HDF) im Gespräch mit Moderator Denis Scheck

Die Jury kommentiert: »Im Fokus von ‚Shut up and play the Piano‘ steht die Musik, deren Rhythmus Jedicke stets folgt, ohne auf einen eigenen Rhythmus zu verzichten. […] Über allem, was Jedickes schlau komponierte Künstlerbiographie über Chilly Gonzales zu sagen hat, steht freilich der früh formulierte Zweifel, ob das Gezeigte wahr oder nur eine weitere großangelegte (Selbst-)Inszenierung, ein großer Bluff ist. Das Erkenntnisinteresse des Dokumentarfilmers damit zugleich zu reflektieren und infrage zu stellen, ist eine souveräne Geste des Debütanten. Und der Clou des Films.«

»Shut up and play the Piano«
Dokumentarfilm, D 2018, 82 Min
Buch und Regie: Philipp Jedicke
Produzent: Rapid Eye Movies
Koproduzenten: Gentle Threat (Melinda Cody, Chilly Gonzales)
Filmförderung: Film und Medienstiftung NRW.

(Thomas Schneider)