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Dokville - Branchentreff Dokumentarfilm

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Meisterklasse mit Ruth Beckermann  

Am 25. September 2020 findet die nächste Meisterklasse im Haus des Dokumentarfilms statt – dieses Mal mit Ruth Beckermann. Der eintägige Workshop steht unter dem Titel „Geschichte als Mosaik“ und konzentriert sich auf vier unterschiedliche Erzählformate der renommierten Filmemacherin, deren Name für ein der Gegenwart zugewandtes, politisches Kino steht.

Die Anmeldung für die Meisterklasse mit Ruth Beckermann ist ab sofort geöffnet; die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Weiterführende Infos gibt es hier


 

  • Bild: Ruth Beckermann by Maria Kracikova

    Meisterklasse mit Ruth Beckermann am 25.9.2020 im HDF

    Am Freitag, den 25.9.2020, setzt das Haus des Dokumentarfilms (HDF) seine Meisterklassen fort. Der Workshop mit der Dokumentarfilmerin Ruth Beckermann steht unter dem Titel „Geschichte als Mosaik“ und konzentriert sich auf vier unterschiedliche Erzählformate der Filmessayistin.

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  • Deutscher Dokumentarfilmpreis 2020: Interview mit Elke Lehrenkrauss, „Lovemobil“

    Deutscher Dokumentarfilmpreis 2020: Interview mit Elke Lehrenkrauss, „Lovemobil“

    „Meine Herangehensweise war nicht, etwas über Prostitution machen zu wollen, mich interessierte vielmehr das gesellschaftliche Bild, das dahintersteht“, beschreibt Elke Lehrenkrauss ihre Motivation, Sexarbeiterinnen mit der Kamera zu begleiten.

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  • Bild: Valentin Riedl im Video-Interview

    Förderpreis 2020 vom Haus des Dokumentarfilms: Interview mit Valentin Riedl

    Valentin Riedl hat mit seinem Langfilm-Debüt „Lost in Face“ viel Aufmerksamkeit erregt. Seine Doku über die gesichtsblinde Carlotta wurde bereits beim Max Ophüls Filmfestival mit dem Publikumspreis und dem Preis für die beste Musik ausgezeichnet. Nun hat der studierte Mediziner, der hauptberuflich als Hirnforscher tätig ist, auch den Förderpreis vom Haus des Dokumentarfilms (HDF) erhalten. 

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  • Screenshot Filmemacher Oliver Schwabe im Video-Interview

    Opus Musikdoku-Preis 2020: Interview mit Oliver Schwabe

    „Man macht so einen Film ja nicht, um einen Preis zu bekommen, sondern weil er gemacht werden muss“, betont Oliver Schwabe lachend. Dass seine Tobias-Gruben-Doku „Die Liebe frisst das Leben“ mit dem Musikpreis 2020 der Opus GmbH ausgezeichnet wurde, freut den Regisseur und Autor aber dann doch. „Es ist ein Film über einen Musiker, den keiner kennt. Die Zuschauer trotzdem dafür zu begeistern, ist natürlich toll!“

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  • NaturVision – Filmfestival findet 2020 zum ersten Mal online statt

    NaturVision – Filmfestival findet 2020 zum ersten Mal online statt

    Ralph Thoms, Leiter der NaturVision, erzählt im Interview kurz vor Eröffnung des renommierten Ludwigsburger Filmfestivals vom coronabedingten Sprung ins kalte Wasser. Das Festival startet am 16. Juli digital und geht bis zum 23. Juli 2020.

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  • Fayyad im Video-Interview mit Astrid Beyer

    Deutscher Dokumentarfilmpreis 2020: Interview mit Feras Fayyad, „The Cave“

    Am 1. Juli wurde der Deutsche Dokumentarfilmpreis erstmals digital vergeben. Einer der beiden Träger der Auszeichnung ist Feras Fayyad mit „The Cave – Eine Klinik im Untergrund“. Mit DOKVILLE Kuratorin Astrid Beyer sprach er über die inhaltliche Entwicklung der Doku und seine Verantwortung als syrischer Filmemacher.

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  • Bild: MyMusicalDiary

    Corona DOKNews: #MyMusicalDiary – Künstler in der Krise

    Doku-Formate, die sich des User Generated Contents bedienen, haben im Corona-Jahr 2020 noch einmal Schub bekommen. Auch #MyMusicalDiary – Künstler in der Krise greift auf private Videotagebücher zurück. Die Fernsehpremiere ist am 9.7.2020 um 22:45 Uhr im WDR.

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  • Screenshot: Ulrike Ottinger bei der Berlinale (c) A. Janetzko

    DOKVILLE – Stimmen aus der Branche mit Ulrike Ottinger

    Ulrike Ottingers aktuelles Werk „Paris Calligrammes“ hatte auf der Berlinale eine ausverkaufte Premiere und hat die Norbert Daldrop Förderung 2020 gewonnen. Der Preis wurde im Rahmen des digitalen SWR Doku Festivals am 1. Juli verliehen. Der Film lief acht Tage lang auf der großen Leinwand, dann „war es von einem auf den anderen Tag zu Ende, weil die Kinos geschlossen haben“, erzählt sie uns im Telefon-Interview. 

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  • Screenshot: Ruth Beckermann im Videocall

    DOKVILLE – Stimmen aus der Branche mit Ruth Beckermann

    Auch die Filmemacherin Ruth Beckermann empfindet die Zeit der Einschränkungen als zweischneidig. Einerseits freut sie sich über die Zeit, die sie mit ihrer Familie verbringen kann. Andererseits wurden alle Drehtermine für ihren neuen Film „König der Könige“ über den Kaiser Haile Selassie abgesagt. Sie sollten im Mai in Äthiopien stattfinden.

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  • Screenshot: Stefanie Larson im Videocall

    DOKVILLE – Stimmen aus der Branche mit Stefanie Larson

    Als Clustermanagerin des Animation Media Clusters der Region Stuttgart betreut Stefanie Larson unterschiedliche Sektionen. Es sind Hochschulen, kleine Studios, die Interactive Games und Apps konzipieren, Animations- und VFX Studios. Bemerkenswert findet Stefanie Larson, wie schnell Soforthilfemaßnahmen vorhanden waren und in welch vielfältiger Form sie die Unternehmen beraten konnte.

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  • Screenshot: Sigrid Faltin im Videocall

    DOKVILLE – Stimmen aus der Branche mit Sigrid Faltin

    Die Filmemacherin Sigrid Faltin hat die Schließung der Kinos auf persönlicher Ebene sehr getroffen. Sie betont aber, dass viele gute Produktionen online verfügbar seien, beispielsweise in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender. Auch die Filme des DOK.fest München @home habe sie sich mit großer Freude angesehen.

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  • Screenshot: Sabine Pollmeier im Videocall

    DOKVILLE – Stimmen aus der Branche mit Sabine Pollmeier

    Sabine Pollmeier von Parnass Film bedauert es sehr, dass sie in diesem Jahr nicht nach Cannes fliegen konnte. Unvorstellbar war für sie, dass Flughäfen und Grenzen schließen würden. Viele Co-Produktionsgespräche waren bereits vorbereitet und konnten online im kleinen Rahmen stattfinden. Doch den intensiven direkten Austausch der Vorjahre haben sie nicht ersetzen können.

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  • Screenshot: Marcus Vetter im Videocall

    DOKVILLE – Stimmen aus der Branche mit Marcus Vetter

    Die Zeit der Pandemie-Einschränkungen ist für Dokumentarfilmer Markus Vetter zweischneidig. Einerseits habe er durch Homeoffice Altmaterial wiederentdeckt, andererseits wurden wichtige Drehtermine im Libanon verschoben. „Ich entdecke gerade einen alten Film 'Der Tunnel' neu“, sagt er. „Den habe ich vor 20 Jahren gemacht. Ich werde ihn renovieren und möchte die Geschichte neu erzählen“. 

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  • Screenshot: Andreas Voigt im Videocall

    DOKVILLE – Stimmen aus der Branche mit Andreas Voigt

    Auch den Dokumentarfilm-Regisseur Andreas Voigt hat die Krise mitten in seinen Arbeiten an einem Filmprojekt erwischt. Da die Dreharbeiten schon beendet waren, konnte er den Schnitt allerdings via Fernmontage fortführen. „Wir sind von den schlimmen Dingen verschont geblieben“, erzählt er. Der Austausch mit Kollegen per Skype sei eine schöne Erfahrung und eine gute Möglichkeit, trotz allem weiterzuarbeiten.

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  • Screenshot: Christian Beetz im Videocall

    DOKVILLE – Stimmen aus der Branche mit Christian Beetz

    Auch Christian Beetz, Geschäftsführer der Gebrüder Beetz Filmproduktion, empfindet die Zeit als stressig. Die Frage der Kinderbetreuung stand für ihn und viele Mitarbeiter*innen täglich zentral im Raum, gleichzeitig mussten Projekte verschoben, um- oder neu konzipiert werden. Jeden Tag sieht er als neue Herausforderung und geht konstruktiv mit der Situation um.

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  • Screenshot: Thomas Tielsch im Videocall

    DOKVILLE – Stimmen aus der Branche mit Thomas Tielsch

    Für Thomas Tielsch war die Zeit der Corona-Beschränkungen eher anstrengend. Kurzarbeit gab es nicht, eher „Langarbeit“, betont Tielsch. Vieles wurde umorganisiert, geplante Drehs wurden vertagt. Aufnahmen bleiben auch weiter riskant, denn „wir wissen inzwischen alle, dass keine Versicherung einen Ausfall trägt, der wegen der Infektion nicht stattfinden kann“. Für Produzenten eine äußerst vertrackte Angelegenheit.

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  • Screenshot: Sebastian Heinzel Videocall

    DOKVILLE – Stimmen aus der Branche mit Sebastian Heinzel

    Kurz vor dem Lockdown feierte Sebastian Heinzels Film „Der Krieg in mir“ seine DOKPremiere. Bei „DOKVILLE – Stimmen aus der Branche“ erzählt der Filmemacher und Produzent von den Auswirkungen der Corona-Krise. Seiner großen Liebe zum Kino verleiht zudem der Kurzfilm „Es lebe das Kino (auch wenn die Welt Kopf steht)“ Ausdruck. 

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  • Screenshot: Lena Leonhardt im Videocall

    DOKVILLE – Stimmen aus der Branche mit Lena Leonhardt

    Lena Leonhardts Film „Höhenflüge“ hatte kurz vor dem Lockdown noch Premiere in Stuttgart. Die geplante Kinotour musste allerdings abgesagt werden, wie so vieles andere auch. „Es ist wichtig, nicht frustriert zu sein über die Dinge, die gerade nicht laufen“, erklärt die Autorin und Regisseurin. Stattdessen rät sie, sich auf positive Aspekte zu fokussieren.

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  • Screenshot: Sonia Otto im Videocall

    DOKVILLE – Stimmen aus der Branche mit Sonia Otto

    Indi Film feierte mit seinem neuen Dokumentarfilm „Body of Truth“ am 11. März noch Premiere in Münchner Kinos. Danach sollte alles Weitere folgen, wie die Pressearbeit und die deutschlandweite Kinotour. Doch dazu kam es nicht mehr. Bei „DOKVILLE – Stimmen aus der Branche“ spricht Sonia Otto über Veränderungen durch die Corona-Einschränkungen.

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  • Screenshot: Jutta Krug im Videocall

    DOKVILLE – Stimmen aus der Branche mit Jutta Krug

    Jutta Krug vom WDR (Redaktion Dokumentarfilm) freut sich auf den persönlichen Austausch mit Filmschaffenden und dem Publikum bei Filmfestivals vor Ort. Videokonferenzen könnten direkte Gespräche auf keinen Fall komplett ersetzen. Dennoch könnten digitale Konferenzen in Zukunft so manche Geschäftsreise obsolet machen.

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  • Screenshot: Arne Birkenstock Videocall

    DOKVILLE – Stimmen aus der Branche mit Arne Birkenstock

    Arne Birkenstock will keinesfalls als Schönredner daherkommen. „Ich will schon sagen, dass Corona [...] eine Vollkatastrophe ist, weil es quasi einem Berufsverbot gleichkommt“, betont der Filmemacher und Produzent. Trotzdem sieht er in der dramatischen Situation auch die Chance, für die Zukunft Verwertungsmodelle zu entwickeln, von denen alle profitieren könnten. 

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Astrid Beyer (Kuratorin Dokville)

Ulrike Becker (Geschäftsführung) 

Dokville ist eine Veranstaltung des Hauses des Dokumentarfilms, die seit 2005 als »Branchentreff Dokumentarfilm« wichtige Tendenzen und Entwicklungen im dokumentarischen Film aufzeigt, begleitet und kommentiert. Mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Case Studies beleuchtet Dokville, wie sich das Genre entwickelt. FilmemacherInnen, ProduzentInnen, RedakteurInnen, StudentInnen und Medieninteressierte finden bei Dokville eine thematische Konzentration - bei viel Raum für intensive Gespräche im großen Rahmen wie auch in kleinen Runden. Seit 2017 findet Dokville jährlich in Stuttgart statt. Im Jahr 2019 wird der Branchentreff zum 15. Mal ausgerichtet